Sauerkraut
dieses Gemüse gibt Kraft, putzt den Darm und stärkt das Immunsystem !
 

Wirkungsweise:

Vorab Sauerkraut kann man in Lebensmittelläden, Bioläden und Reformhäusern eßfertig kaufen, oder auch selbst herstellen und in einem Gärtopf vergären lassen.
Sauerkraut ist vor allem eins: supergesund!
Wenn aus Kohl nach drei Wochen  das saure Kraut geworden ist, haben 100 Gramm nur noch 17 Kilokalorien, aber sehr viele Mineralstoffe und Vitamine.
Mit 355 Milligramm Natrium,  288 MG Kalium und  48 MG Kalzium sowie 20 MG Vitamin C, viel Vitamine B 12 und B 6 ist das Sauerkraut das ideale Gemüse, besonders im Winter.
Sein Gehalt Acetylcholin soll sogar gegen Depressionen helfen: Sauer macht auch noch lustig.  Auf jeden Fall aber stärkt Sauerkraut das Immunsystem, reinigt den Darm, entwässert, stimuliert das Zellwachstum und macht schlank. Schlank wird man dabei aber nur, wenn auf Eisbein, Bratwürstchen und Leberknödel etc. dazu verzichtet.
Die Mikroorganismen nämlich die Milchsäurebakterien siedeln sich im Darm an und räumen den Verdauungstrakt auf.

 
 

Was wird benötigt und wie wird Sauerkraut selbst hergestellt?

Was man zur Eigenherstellung von Sauerkraut benötigt und wie die Herstellung erfolgt, siehe dazu die Ausführungen mit Bilddokumenten und Zutatenaufzählung auf der Internetseite von Gertraud Schubert     
 unter dem Link
Dank hierfür an Gertraud Schubert für Ihre Arbeit.
Frau Schubert stellt ihr Sauerkraut immer selbst her.

 

Steckbrief des Sauerkrauts:
 

Sauerkraut ist keinesfalls typisch deutsch. Schon vor über 2000 Jahren konservierten die Römer ihren Kohl in einer Salzlake. Die eigentlichen Erfinder des Sauerkrautes sollen jedoch die Chinesen gewesen sein. Sie legten Kohl in Reiswein ein. Um seine Mannschaft vor Skorbut zu schützen, nahm Weltumsegler Kapitän James Cook (1728 -1779) Sauerkraut als Proviant mit an Bord. Der hohe Gehalt an Vitamin C im Sauerkraut half der Crew, die langen Reisen im Pazifik ohne Mangelerscheinung zu überleben.
Der Wasser- und Gesundheitsdoktor Pfarrer Sebastían Kneipp aus Bad Wörishofen (1821 - 1897) verschrieb seinen Patienten Sauerkraut zur Magen- und Darmreinigung und Entschlackung. Max und Moritz diese bösen Buben ärgern bei Wilhelm Busch (1832 -1908) die Witwe Bolte.
Während sie im Keller Sauerkraut aus dem Bottich löffelt, lassen die bösen Buben durch den Kamin eine Angel hinab und klauen ihr die Hähnchen vom Herd.

 

Dosierung und Dauer der Anwendung:

Sauerkraut kann man besonders in den Wintermonaten täglich essen. Entweder gekocht oder auch roh.
Rohes Sauerkraut schmeckt besonders gut wenn es als Art Sauerkrautsalat, z.B. mit Olivenöl angemacht, verzehrt.

 

Nicht vergessen, bei ernsthaften Krankheiten und/oder anhaltenden Beschwerden, immer rechtzeitig den Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen.
"Frage also den Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker."

 

2004